Zahnimplantate in Feldbach – Implantologie bei Dr. Peter Ginhart

Ein fehlender Zahn kann beim Kauen stören, die Nachbarzähne stärker belasten oder einfach das Gefühl hinterlassen, dass im Gebiss etwas fehlt. Zahnimplantate ersetzen die fehlende Zahnwurzel und können eine Krone, Brücke oder einen implantatgetragenen Zahnersatz tragen.

Ob ein Implantat in Ihrer Situation die richtige Lösung ist, hängt jedoch von mehr ab als von der Zahnlücke selbst. Entscheidend sind unter anderem die vorhandenen Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen, die geplante spätere Versorgung, Ihre allgemeine Gesundheit und Ihre persönlichen Wünsche.

Bei Sanitas Dentalis in Feldbach wird die Implantologie von Dr. med. dent. Peter Ginhart betreut. Vor jeder Behandlung stehen eine sorgfältige Untersuchung, Beratung und eine individuelle Planung.

Dr. Peter Ginhart · Fortbildungsdiplom Implantologie · frühere Lehrtätigkeit an der Abteilung für Orale Chirurgie der Universitätsklinik Graz · Behandlung in Feldbach

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Dr. Peter Ginhart

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Fortbildungsdiplom Implantologie

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Behandlung in Feldbach

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Was ist ein Zahnimplantat – und wann kann es sinnvoll sein?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird. Der später sichtbare Zahn besteht nicht aus dem Implantat allein: Auf dem Implantat wird anschließend der eigentliche Zahnersatz befestigt.

Implantate können grundsätzlich in unterschiedlichen Situationen eingesetzt werden:

  • um einen einzelnen fehlenden Zahn zu ersetzen,
  • um mehrere fehlende Zähne mit einer implantatgetragenen Brücke zu versorgen,
  • oder um herausnehmbarem Zahnersatz zusätzlichen Halt zu geben.

Gerade bei einer einzelnen Zahnlücke besteht ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Brücke: Für eine implantatgetragene Einzelkrone müssen benachbarte Zähne normalerweise nicht als Brückenpfeiler genutzt werden.

Ein Implantat ist aber nicht automatisch für jeden fehlenden Zahn die beste Lösung. Manchmal ist eine Brücke sinnvoller, manchmal ein herausnehmbarer Zahnersatz – und manchmal sollte zunächst eine andere Erkrankung im Mund behandelt werden.

Bin ich für ein Zahnimplantat geeignet?

Viele Erwachsene können grundsätzlich mit Implantaten versorgt werden. Vor der Entscheidung muss aber geprüft werden, ob Knochen, Zahnfleisch und allgemeine gesundheitliche Voraussetzungen zur geplanten Behandlung passen.

Gesundes Zahnfleisch und stabile Verhältnisse

Aktive Entzündungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparats sollten vor einer Implantation behandelt werden. Wer bereits eine Parodontitis hatte, kann trotzdem für Implantate geeignet sein, benötigt aber meist eine besonders konsequente langfristige Betreuung.

Ausreichender Kieferknochen

Das Implantat benötigt eine geeignete knöcherne Grundlage. Ist an der gewünschten Stelle zu wenig Knochen vorhanden, bedeutet das nicht automatisch, dass ein Implantat unmöglich ist. Es muss geprüft werden, ob ein Knochenaufbau sinnvoll und vertretbar ist.

Allgemeiner Gesundheitszustand und Medikamente

Vorerkrankungen und Medikamente können die Planung beeinflussen. Deshalb gehört eine sorgfältige Anamnese vor jedem chirurgischen Eingriff dazu.

Besonders wichtig: Medikamente – etwa Blutverdünner oder Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen – niemals eigenständig absetzen oder verändern. Das weitere Vorgehen wird individuell besprochen.

Rauchen

Auch Raucher können grundsätzlich Implantate erhalten. Rauchen verschlechtert jedoch die Voraussetzungen für Wundheilung und langfristigen Implantaterfolg und gilt als relevanter Risikofaktor.

Implantat oder Brücke – welche Lösung passt besser?

Diese Frage gehört zu den wichtigsten Entscheidungen beim Ersatz eines einzelnen Zahns. Beide Versorgungsformen können sinnvoll sein; die bessere Lösung hängt von der Ausgangssituation ab.

Ein Implantat kann besonders interessant sein, wenn …

  • die Nachbarzähne gesund sind und möglichst unangetastet bleiben sollen,
  • ausreichend Knochen vorhanden ist oder aufgebaut werden kann,
  • eine festsitzende Einzelzahnversorgung gewünscht wird,
  • und keine medizinischen Gründe gegen den chirurgischen Eingriff sprechen.

Eine Brücke kann besonders interessant sein, wenn …

  • Nachbarzähne ohnehin größere Versorgungen benötigen,
  • eine Implantation medizinisch nicht sinnvoll oder nicht gewünscht ist,
  • kein chirurgischer Eingriff erfolgen soll,
  • oder Aufwand und Behandlungszeit anders gewichtet werden.

Und eine herausnehmbare Lösung?

Bei mehreren fehlenden Zähnen oder umfangreicherem Zahnverlust kann auch herausnehmbarer Zahnersatz eine gute Versorgung darstellen. Implantate und herausnehmbarer Zahnersatz schließen sich dabei nicht aus: Implantate können einer Prothese zusätzlichen Halt geben.

Was passiert, wenn für ein Implantat zu wenig Knochen vorhanden ist?

Zu wenig Knochen ist nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Entscheidend ist, wie viel Knochen fehlt, an welcher Stelle er fehlt und welche Versorgung geplant ist.

Bei manchen Patienten reicht das vorhandene Knochenangebot bereits aus. In anderen Situationen kann ein Aufbau des Kieferknochens notwendig werden. Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich kann beispielsweise auch die Lage der Kieferhöhle für die Planung eine Rolle spielen.

Ob ein zusätzlicher Eingriff tatsächlich erforderlich ist, sollte erst nach Untersuchung und geeigneter Bildgebung entschieden werden. Ein Knochenaufbau ist kein automatischer Bestandteil jeder Implantatbehandlung.

Wie läuft eine Implantatbehandlung
bei Dr. Peter Ginhart ab?

Der genaue Ablauf unterscheidet sich von Patient zu Patient. Grundsätzlich lässt sich die Behandlung in mehrere Schritte gliedern.

1. Beratung und Untersuchung

Am Anfang stehen Ihre Wünsche und Ihre Ausgangssituation. Dr. Peter Ginhart beurteilt Zähne, Zahnfleisch, Biss und den Bereich der geplanten Versorgung. Auch Vorerkrankungen und Medikamente werden berücksichtigt.

2. Diagnostik und Planung

Anhand der klinischen Untersuchung und der notwendigen Röntgendiagnostik wird beurteilt, wo und unter welchen Voraussetzungen ein Implantat eingesetzt werden kann.

Weiterführende dreidimensionale Bildgebung ist nicht bei jedem Patienten automatisch erforderlich, kann aber in bestimmten Situationen für die Beurteilung von Knochen und anatomischen Strukturen sinnvoll sein.

3. Vorbehandlung, wenn notwendig

Bestehende Entzündungen sollten vor einer Implantation behandelt werden. Je nach Ausgangssituation können außerdem eine Zahnentfernung oder vorbereitende chirurgische Maßnahmen erforderlich sein.

4. Einsetzen des Implantats

Das Implantat wird in der Regel unter örtlicher Betäubung in den Kiefer eingesetzt. Das Ziel ist eine stabile, für den späteren Zahnersatz geeignete Position.

5. Heilungsphase

Nach dem Eingriff muss das Implantat eine stabile Verbindung mit dem Kieferknochen entwickeln. Wie lange diese Phase dauert, hängt unter anderem von Knochenverhältnissen, Implantatposition, zusätzlichen Eingriffen und dem individuellen Heilungsverlauf ab.

6. Der eigentliche Zahnersatz

Nach der entsprechenden Heilungsphase wird der geplante Zahnersatz hergestellt und mit dem Implantat verbunden.

7. Kontrollen und langfristige Nachsorge

Mit der fertigen Krone oder Prothese endet die Implantatbehandlung nicht. Implantate brauchen ebenso wie natürliche Zähne gute tägliche Pflege und regelmäßige professionelle Kontrolle.

Tut das Einsetzen eines Zahnimplantats weh?

Während der Implantation soll die örtliche Betäubung Schmerzen verhindern. Nach dem Eingriff können dagegen vorübergehend Wundschmerzen, Druckgefühl und Schwellung auftreten.

Wie stark die Beschwerden ausfallen, hängt vom Umfang der Behandlung und von der individuellen Reaktion ab. Ein einzelnes Implantat ohne zusätzliche chirurgische Maßnahmen ist nicht mit einem umfangreichen Knochenaufbau vergleichbar.

Sie erhalten für Ihre konkrete Behandlung individuelle Hinweise für die Zeit danach.

Wie lange dauert eine Implantatbehandlung?

Eine vollständige Implantatversorgung ist meist keine Behandlung, die mit einem einzigen Termin abgeschlossen ist. Zwischen Planung, Implantation, Heilung und endgültigem Zahnersatz können mehrere Wochen bis Monate liegen.

Die tatsächliche Dauer hängt besonders davon ab:

  • ob der Zahn bereits fehlt oder zunächst entfernt werden muss,
  • wie die Knochenverhältnisse sind,
  • ob zusätzliche chirurgische Maßnahmen notwendig werden,
  • wie das Implantat einheilt,
  • und welche Art von Zahnersatz geplant ist.

Für Patienten ist deshalb eine individuell geplante Zeitleiste aussagekräftiger als eine pauschale Zahl.

Kann ein Implantat direkt nach dem Ziehen eines Zahns gesetzt werden?

In ausgewählten Fällen ist eine sogenannte Sofortimplantation möglich – aber nicht nach jeder Zahnentfernung.

Dafür müssen die anatomischen und biologischen Voraussetzungen stimmen. Unter anderem spielen Knochenangebot, Gewebe, Infektionssituation und die erreichbare Stabilität des Implantats eine Rolle.

Deshalb sollte „sofort“ nicht mit „besser“ gleichgesetzt werden. Das richtige Timing ist dasjenige, das für die jeweilige Ausgangssituation medizinisch sinnvoll ist.

Bedeutet ein Sofortimplantat auch sofort einen festen Zahn?

Nein. Sofortimplantation und Sofortbelastung sind zwei unterschiedliche Entscheidungen.

Ein Implantat kann unmittelbar nach einer Zahnentfernung eingesetzt werden und trotzdem zunächst unbelastet einheilen. Ob darauf bereits frühzeitig ein provisorischer Zahn befestigt werden kann, hängt von der Stabilität und der konkreten Belastungssituation ab.

Ob eine sofortige Versorgung möglich ist, kann deshalb erst nach einer individuellen Untersuchung und Planung beurteilt werden.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?

Für ein Implantat lässt sich keine feste Lebensdauer garantieren. Viele Implantate können langfristig funktionieren, wenn die biologischen Voraussetzungen stimmen und sie dauerhaft gut gepflegt und kontrolliert werden.

Für die langfristige Prognose spielen unter anderem eine Rolle:

  • Mundhygiene,
  • Zahnfleisch- und Parodontalgesundheit,
  • regelmäßige Nachsorge,
  • Rauchen,
  • Belastung und Zähneknirschen,
  • allgemeine Gesundheit,
  • und die Qualität der implantatgetragenen Versorgung.

Entscheidend für die langfristige Prognose sind deshalb vor allem gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und die individuelle gesundheitliche Situation.

Was ist Periimplantitis – und woran kann ich Probleme am Implantat erkennen?

Rund um Implantate kann sich das Gewebe entzünden. Eine oberflächliche Entzündung der Schleimhaut wird als periimplantäre Mukositis bezeichnet. Geht die Entzündung mit einem Verlust des stützenden Knochens einher, spricht man von Periimplantitis.

Mögliche Warnzeichen können sein:

  • wiederkehrendes Zahnfleischbluten rund um das Implantat,
  • Schwellung oder Rötung,
  • unangenehmer Geschmack oder Sekretaustritt,
  • Veränderungen des Zahnfleisches,
  • Beschwerden beim Kauen,
  • oder ein Lockerungsgefühl.

Wichtig: Entzündliche Veränderungen können anfangs auch wenig Beschwerden verursachen. Deshalb ersetzen fehlende Schmerzen keine Kontrolle.

Warum ist die Nachsorge bei Implantaten so wichtig?

Ein Implantat kann keine Karies bekommen – das umliegende Gewebe kann aber erkranken. Deshalb sind tägliche Reinigung und regelmäßige professionelle Kontrolle ein wesentlicher Teil der Behandlung.

Welche Hilfsmittel geeignet sind, hängt von der Konstruktion des Zahnersatzes ab. Neben der Zahnbürste können beispielsweise Interdentalbürsten oder spezielle Zahnseiden sinnvoll sein.

Bei früherer Parodontitis oder anderen Risikofaktoren kann eine engmaschigere Betreuung notwendig sein.

Kann ich mit einem Implantat wieder normal essen?

Nach Abschluss der Einheilung und nach Eingliederung der endgültigen Versorgung soll ein Implantat eine belastbare Kauversorgung ermöglichen.

Direkt nach dem chirurgischen Eingriff gelten allerdings andere Regeln. In dieser Phase wird das Operationsgebiet abhängig vom Eingriff geschont und die Ernährung angepasst.

Welche Belastung wann erlaubt ist, wird individuell festgelegt.

Was kosten Zahnimplantate in Feldbach?

Einen seriösen Implantatpreis kann man ohne Untersuchung nicht allein anhand der Zahnlücke festlegen.

Die Gesamtkosten können sich unter anderem zusammensetzen aus:

  • Diagnostik und Planung,
  • Anzahl der Implantate,
  • chirurgischem Aufwand,
  • eventuell erforderlichem Knochenaufbau,
  • Material und Komponenten,
  • Zahntechnik,
  • Krone, Brücke oder Prothese,
  • sowie den notwendigen Behandlungsschritten.

Nach der Diagnostik erhalten Sie deshalb einen individuellen Behandlungs- und Kostenplan.

Bei der ÖGK zählt festsitzender Zahnersatz einschließlich Implantaten grundsätzlich zu den Privatleistungen. In definierten besonderen medizinischen Situationen können Zuschüsse möglich sein. Welche Regelung im konkreten Fall greift, sollte vor Behandlungsbeginn geprüft werden.

Wer ist Dr. Peter Ginhart?

Dr. med. dent. Peter Ginhart betreut den Schwerpunkt Implantologie bei Sanitas Dentalis in Feldbach.

Er studierte Zahnmedizin in Graz und war anschließend als externer Lehrbeauftragter an der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit, Abteilung für Orale Chirurgie, tätig.

Seit 2015 arbeitet Dr. Ginhart gemeinsam mit Dr. Stefan Pristautz in Feldbach und ist heute Teil der Gemeinschaftspraxis Sanitas Dentalis.

Zusätzlich verfügt Dr. Ginhart über das Zahnärztliche Fortbildungsdiplom und das Fortbildungsdiplom Implantologie.

Sein Ansatz passt besonders gut zur Struktur einer Implantatbehandlung: Nicht nur das Einsetzen des Implantats, sondern die gesamte spätere Versorgung und die langfristige zahnmedizinische Betreuung werden gemeinsam gedacht.

Zahnimplantate in Feldbach: Warum die wohnortnahe Nachsorge zählt

Implantologische Behandlung besteht aus mehreren Terminen und endet nicht mit dem chirurgischen Eingriff. Gerade für Kontrollen und langfristige Nachsorge ist eine gut erreichbare Praxis deshalb praktisch.

Sanitas Dentalis befindet sich in der Ungarstraße 3, 8330 Feldbach. Die Ordination ist barrierefrei zugänglich, Parkmöglichkeiten stehen direkt vor Ort zur Verfügung.

Öffnungszeiten:

  • Montag 08:00–17:30 Uhr
  • Dienstag 08:00–18:30 Uhr
  • Mittwoch 08:00–19:00 Uhr
  • Donnerstag 08:00–17:30 Uhr
  • Freitag 08:00–15:00 Uhr

Telefon: 03152 4402 E-Mail: ordination@sanitas-dentalis.at

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Nein. Ein Knochenaufbau ist nur dann ein Thema, wenn das vorhandene Knochenangebot für die geplante Versorgung nicht ausreicht.

Grundsätzlich ja, aber Rauchen erhöht relevante Risiken und kann Heilung und Langzeitprognose verschlechtern. Das individuelle Risikoprofil sollte deshalb offen besprochen werden.

Eine behandelte Parodontitis schließt Implantate nicht grundsätzlich aus. Eine stabile entzündungsfreie Situation und konsequente Nachsorge sind jedoch besonders wichtig.

Das hängt unter anderem von Erkrankung, Einstellung und weiteren individuellen Risikofaktoren ab. Die Entscheidung erfolgt nach medizinischer Anamnese und Untersuchung.

Ja. Wie jede medizinische Behandlung kann auch eine Implantattherapie scheitern. Eine fehlende Einheilung, Entzündungen oder andere biologische oder technische Probleme können eine erneute Behandlung notwendig machen.

Dann wird die Ursache beurteilt und das weitere Vorgehen individuell geplant. Je nach Situation kann nach einer Heilungsphase eine erneute Implantation möglich sein; sie ist jedoch nicht automatisch sinnvoll.

Ja. Implantate machen professionelle Kontrolle und Prophylaxe nicht überflüssig – gerade das Gewebe rund um das Implantat soll langfristig gesund bleiben.

Nein. Beide Versorgungen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Situation der Nachbarzähne, Knochenverhältnisse, medizinische Voraussetzungen, Aufwand und Patientenwunsch beeinflussen die Entscheidung.